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Alle Kinder sind VIPS - Bertelsmann-Stiftung zu Gast in der Albrecht-Dürer-Realschule

Bertelsmann-Stiftung zu Gast in der Albrecht-Dürer-Realschule

Kamilla: „Alle Kinder mögen“

Wiesbaden. Kamilla aus der Klasse 5a der Albrecht-Dürer-Realschule brachte es auf den Punkt: „ Wir sollen alle Kinder mögen, egal woher sie kommen“. Und damit hatte Kamilla voll begriffen, was der Sinn des Besuchs des Projektes „Alle Kinder sind VIPS“ – von der Migration zur Integration – von der Bertelsmann-Stiftung  bei ihrem Auftritt in der Aula der Realschule bezweckte. Die Projektleiterin, Johanna Braun, war denn auch zufrieden: „Wir sind durch Recherchen auf die Albrecht-Dürer-Schule (ADS) aufmerksam geworden. Deshalb ist dies hier in Wiesbaden bisher auch unser einziger Termin“ – und „die Schüler sind toll mitgegangen“. Und auch die Schulleiterin der ADS, Anna Marx, war zufrieden: „Es hat sich sehr gelohnt, es geht darum, dass alle weiterhin friedlich miteinander leben, Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen haben“.

Die Bertelsmann-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit dem Projekt „Alle Kinder sind VIPS“ darauf aufmerksam zu machen, dass alle Kinder gleich wichtig seien, alle ein Recht auf Bildung hätten und nicht die Herkunft der Kinder in der Schule bewertet werde, sondern deren Leistung. Projektleiterin Braun sieht es denn als Aufforderung, diese Forderung auch „in der Gemeinschaft der Schule zu verwirklichen, sich respektieren und gegenseitig schätzen“. Und auch die Reaktionen der Schüler waren eindeutig. Zora will „jedem eine Chance geben“, Gizem spricht vom „Zusammenhalten“ und Maria vom „gegenseitigem Helfen“. Und auch Dergah hat die politische Dimension im Kopf: „Es geht um Probleme der Gesellschaft, um Religion und Staatsangehörigkeit“.

Doch bei allen Gedanken, die den Schülerinnen und Schülern der Albrecht-Dürer-Realschule durch den Kopf schwirren, eine „Vorführung“ war natürlich der absolute Höhepunkt: Die „Flying Steps“, mehrmalige Breakdance Weltmeister, wirbelten zu dem rhythmischem Klatschen der Schüler über den Boden der Aula und kamen natürlich nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne. Will sagen: „Egal wo man herkommt, man kann Erfolg haben, wenn man/frau etwas leistet“, so Braun. Noch nach der Vorstellung mussten die Akteure der „Flying Steps“ nicht nur Autogramme geben, sondern zu jeweils Einzel- und Gruppenbildern mit den  Sch ülerinnen und Schüler der ADS posieren.  Ugur gefiel es absolut gut: „Ich mag Michael Jackson, die hier sind aber auch super“.

Und Linda brachte es auf den neudeutschen Punkt: „Absolut geil“.

Diese Performance bettete sich ein in den eigentlichen Anlass des Besuchs der Bertelsmann-Stiftung. Mit Filmen und der Moderation wurde auf die gestiegene Anzahl von Kind ern mit Migrationshintergrund verwiesen, gerade auch in Wiesbaden. Darauf müssten alle Schulen in Wiesbaden reagieren und integrieren. Viele junge Menschen aus Zuwanderfamilien vermissten bundesweit laut einer Allensbach-Umfrage, die seitens der Bertelsmann-Stiftung beim Institut für Demoskopie in Auftrag gegeben worden war,  faire Bildungschancen an deutschen Schulen: 45 Prozent der 16 bis 24-jährigen hätten das Gefühl, dass Schüler mit Migrationshintergrund nicht die die gleichen Chancen erhielten wie deutsche Mitschüler. Als Hauptgrund gäben die Befragten der Allensbach-Studien mangelnde Deutschkenntnisse an, oftmals könnten sie beim Lernen von ihren Eltern nicht unterstützt werden. Mit ihrem Schulwettbewerb „Alle Kids sind VIPS“, der nun in die nächste Runde startet, will die Bertelsmann-Stiftung ein Zeichen für mehr Fairness und Integration im Schulalltag setzen.


„Wir glauben, dass unser Wettbewerb die Schüler für faire Bildungschancen als Schlüssel zur Integration sensibilisieren kann“, sagte Günter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann-Stiftung. „Sie sollen sehen, dass eigenes Engagement viel bewirken kann und von großem Wert für den Zusammenhang unserer Gesellschaft ist“. Die aktuellen Zahlen aus dem Mikrozensus zeigten, das in der Bundesrepublik die Zahl der Gesamtbevölkerung abnimmt, die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund steige. Erfolgreiche Integration werde deshalb in der Gesellschaft immer wichtiger.

Der Wettbewerb, an dem sich auch die Albrecht-Dürer-Schule beteiligen will, wird von prominenten Sportlern wie dem Faußballnationalspieler Mario Gomez und Schauspielern wie Susan Sideroüoulos sowie Musikbands wie Band Culcha Candela unterstützt.

Hallo liebe Schüler der Albrecht-Dürer-Schule

Endlich, nach längerer Zeit sind wieder Fortschritte zu vermelden.

Am 21.04.2010 um ca. 11Uhr werden die Schüler die Albrecht-Dürer-Schule in Wiesbaden dann in jedem Klassenraum im

“World Wide Web” surfen können.


Die neuen Smart-Boards sind jetzt auch alle einsatzbereit. Da ihr auch damit arbeiten dürft (sollt),

könnt ihr euch auf dem folgenden Link schon einmal einen Überblick verschaffen.

www.smarttech.de

Auf dieser Seite findet ihr die Software “Smart Notebook 10″, mit der wir im Unterricht arbeiten werden.

Ihr könnt diese Software herunterladen und einen Monat kostenlos nutzen.

In den nächsten Tagen werdet ihr dann von euren Klassenlehrern die Zugangsdaten bekommen,

damit ihr euch dort anmelden und die Software dann unbegrenzt nutzen könnt.

Liebe Grüße

H.Wehberg